DIE GESCHICHTE

Ich habe mich in meiner Masterarbeit mit dem Herrenhaus im Halltal beschäftigt. In meiner Abschlussarbeit möchte ich am Beispiel des Herrenhauses über die umfangreiche Analyse baulicher Strukturen im Kontext ihrer jeweiligen Zeit Möglichkeiten einer Revitalisierung erschließen. Meine Arbeit unterstützt die Beurteilung des Bundesdenkmalamtes, nach der das Herrenhaus einen besonderen Wert für die Baugeschichte rund um das Halltal hat und dass der Schutz des Gebäudes aus diesem Grund notwendig ist. Der Erhalt des Herrenhauses als bedeutendes historisches Denkmal ist nur bei einer weiteren Nutzung denkbar. Eine solche Nutzung setzt jedoch voraus, sich der geschichtlichen Wurzeln bewusst zu sein, diese zu respektieren und zu würdigen. Jede funktionale Neuinterpretation muss in Einklang mit den historischen Wurzeln stehen. Der Erhalt der historischen Bausubstanz und ein zeitgemäßes Nutzungskonzept müssen miteinander verbunden werden. Angesichts des fortschreitenden Verfalls von Bausubstanz im Halltal gibt es hierfür eine besondere Dringlichkeit.

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Um mit Ihnen meine Begeisterung für diesen einzigartigen Ort zu teilen und eine Einführung in diese bedeutende Geschichte zu geben, freue ich mich, Sie hiermit in den historischen Teil meiner Masterarbeit zum Thema: „Das Herrenhaus im Halltal – Funktionale Neuinterpretation eines bedeutsamen historischen Ortes“ einführen zu dürfen.

DI Franziska Zahn

Das Salzbergwerk im Halltal

Das etwa 4km lange Halltal, liegt in Tirol in etwa 10 km Luftlinie zur Stadt Innsbruck.1 Der untertägige Bergbau begann im Jahre 1272.2 Im Laufe des Bestehens des Salzbergwerkes wurden die Salzlager durch 8 Stollenhorizonte erschlossen.3 Die Saline des Bergwerks befand sich, aufgrund der einfachen Transportmöglichkeiten am Inn in Hall in Tirol.4 Seine bedeutendste Zeit erlebte das Bergwerk im 16. und 17. Jahrhundert,5 seinen Produktionshöhepunkt mit 17.800 Tonnen Salz im Jahre 1913. Dieser Höhepunkt markierte aber zugleich seinen Niedergang.6 Im Jahre 1967 stellte das Bergwerk seinen Betrieb aufgrund der schweren Zugänglichkeit, des geringen Salzgehalts des Gesteins, sowie des langen Transportwegs zwischen Stollen und Saline ein.7


  1. Spötl / Spötl 2002, Einführung. Stöhr 2004, S.2.
  2. Günther 1972, S.14. Spötl 1989, S.141. Palme 1981, S.67. Palme 1990, S.206. Spötl / Spötl 2002, S.2.
  3. Sammlung Gemeindemuseum Absam, Ausstellung zum Salzbergwerg im 1. Stockwerk, Ansichtskarte: „Absam. Salz. Unter Tage. Halltal.“ 2010 . Günther 1972, S.26.
  4. Günther 1972, S.16. Zanesco 2017, S.124.
  5. Freundliche Information von Peter Steindl, 2019. Freundliche Information von Matthias Breit, 2019. Günther 1972, S.25-26, 32, 53. Palme 1990, S.210, 215. Lacko 2018, S.130
  6. Freundliche Information von Sandra Elsler bei einer Führung im Bergbaumseum Hall, 19.10.2019. Günther 1972, S.71-72. Palme 1981, S.73. Palme 1990, S.210. Spötl 2005. Ebenbichler et al. (Buch) 2009, S.108.
  7. Sammlung Peter Steindl, Herrenhaus, Zeitungsausschnitt von Friedrich Mitteregger in der Monatsschrift der Innsbrucker Nachrichten: „Der Haller Salzberg“. Freundliche Information von Irmgard Breit bei einer Führung im Gemeindemuseum Absam, 19.10.2019. Günther 1972, S.79, 83, 84. Palme 1981, S.73. Spötl 1989, S.139-140. Palme 1990, S.212. https://www.hall-in-tirol.at/Hall-Kompakt/Wissenswertes/Hall-in-der-Geschichte, eingesehen am 02.01.2020.

BAULICHE RELIKTE IM HALLTAL

Bei einem Besuch im wildromantischen Halltal8 können wir die Zeugen der Bergbaugeschichte erkunden. Das letzte Haus des Ortes Absam wurde bewohnt durch den Hackl-Wärter. Dieser war dafür zuständig die Halltalstraße zu warten, die Soleleitung zu kontrollieren und eine Solestube zu betreiben.9 Die Bergerkapelle, galt als Grenzzeichen für das durch König Heinrich erlassene Freiungsgesetz. Diese Sondergerichtsbarkeit besagte, das hinter der Bergerkapelle niemand durch das Amtsgericht in Thauer verfolgt oder belangt werden durfte.10 Die Wege durch das Halltal waren für Zwei- wie auch Vierbeiner beschwerlich. So dienten drei Ladhütten als Unterstand, Rastplatz, dem Verladen und als Lagerräume.11 Im hinteren Teil einer jeder Hütte befand sich ein Solezimentierung, in welcher die Durchflussrate der Sole durch die Soleleitung bestimmt wurde.12 Über den Fluchtsteig gelangen wir zum ehemaligen Kloster St. Magdalena. Ab dem 16. Jhd. wurde das Kloster als Unterkunft durch das Bergwerk, später als Gasthaus genutzt, in dem die Knappen nicht selten ihren gesamten Lohn versetzten.13


  1. Stöhr 2004, S.2.
  2. Spötl / Spötl 2002, S.19-20.
  3. Freundliche Information von Peter Steindl, 2019. Palme 1981, S.70. Spötl / Spötl 1998, S.3. Spötl / Spötl 2002, S.8. https://tirolischtoll.wordpress.com/2018/06/29/die-magdalenenkapelle-im-halltal/, eingesehen am 24.11.2019.
  4. Freundliche Information von Peter Steindl, 2019. Spötl / Spötl 1998, S.3. Spötl / Spötl 2002, S.20. Ebenbichler et al. (Buch) 2009, S.18. https://tirolischtoll.wordpress.com/2018/06/29/die-magdalenenkapelle-im-halltal/, eingesehen am 24.11.2019.
  5. Freundliche Information von Peter Steindl, 2019. Ebenbichler et al. (Buch) 2009, S.18. Sammlung Peter Steindl, Herrenhaus, Maschinenschriftliches Manuskript, bearbeitet von Werner Zimmermann 1929, übernommen am 26.08.2006: „Der letzte Bergmeister des Salzbergwerkes im Halltal Max Mair erzählt“. Freundliche Information von Irmgard Breit bei einer Führung im Gemeindemuseum Absam, 19.10.2019. Günther, 1972, S.16. Spötl / Spötl 1998, S.4.
  6. Sammlung Peter Steindl, Herrenhaus, Zeitungsausschnitt vom Dorfchronisten aus Absam von März 1987: „St. Magdalena“. Freundliche Information von Peter Steindl, 2019. Freundliche Information von Irmgard Breit bei einer Führung im Gemeindemuseum Absam, 19.10.2019. Günther 1972, S.23. Spötl /Spötl 1998, S.6-7. Spötl/ Spötl 2002, S.11. Ebenbichler et al. (Buch) 2009, S.22, 28. https://tirolischtoll.wordpress.com/2018/06/29/die-magdalenenkapelle-im-halltal/, eingesehen am 24.11.2019.

Die Rupertikapelle

Am Königsberg und damit auf dem Herrenhausareal angekommen, begegnen wir als erstes der Rupertikapelle, deren Bau auf 1650 zurückgeht.14 Nach einer Erweiterung wurde die Kapelle im Jahre 1725 der unbefleckten Empfängnis Mariens geweiht.15

Die Kapelle mit darüberliegender Wohnung für den Priester und angebautem Materiallager hat sich im Laufe seines Bestehens kaum verändert. Nach der Schließung des Bergwerks wurde die Kapelle durch Vandalismus stark zerstört und durch Karl Obleitner wiederaufgebaut.16

Das Gebäude der Rupertikapelle steht in seiner äußeren Erscheinung, sowie der Kapellenraum seit 1979 unter Denkmalschutz.17


  1. Sammlung Peter Steindl, Herrenhaus, Maschinenschriftliches Manuskript: „Die Herrenhäuser im Halltal“. Sammlung Peter Steindl, Herrenhaus, Zeitungsausschnitt von Hans Spötl in Salz aktuell, aus den Betrieben: „Die Rupertikapelle im Wandel der Zeit“. „Informationstafel in der Rupertikapelle im Halltal, Chronik der Marien Kapelle, verfasst von Karl Obleitner, Stand: 24.11.2019“. Sammlung Peter Steindl, Herrenhaus, Zeitungsausschnitt von Franz Weichinger vom 11.10.2002: „Die Tür bleibt immer offen! Karl Obleitners Knappenkapelle im Halltal ist ein kunsthandwerkliches Kleinod und eine Rettungsstation“. Freundliche Information von Karl Obleitner, 2019. Ebenbichler et al. (Buch) 2009, S.52.
  2. Sammlung Peter Steindl, Herrenhaus, Maschinenschriftliches Manuskript: „Die Herrenhäuser im Halltal“. Sammlung Peter Steindl, Herrenhaus, Zeitungsausschnitt von Hans Spötl in Salz aktuell, aus den Betrieben: „Die Rupertikapelle im Wandel der Zeit“. „Informationstafel in der Rupertikapelle im Halltal, Chronik der Marien Kapelle, verfasst von Karl Obleitner, Stand: 24.11.2019“. Freundliche Information von Karl Obleitner, 2019. https://tirolischtoll.wordpress.com/2018/06/29/die-magdalenenkapelle-im-halltal/, eingesehen am 24.11.2019.
  3. Freundliche Information von Karl Obleitner, 2019.
  4. Sammlung Bundesdenkmalamt Innsbruck, Absam / Ordner profan 3 / GZ: 06412, Brief von Bundesdenkmalamt Präsident Thalhammer an Generaldirektion der österreichischen Saline vom 5. Mai 1979. Sammlung Bundesdenkmalamt Innsbruck, Absam / Ordner profan 3 / GZ: 06412, Brief Bürgermeister Michael Mayr an das Bundesdenkmalamt vom 30.09.2002.

Das Herrenhausareal 1777

Die Vorgängerbauten des Herrenhauses wurden durch Brände zerstört.18 So kam es, dass im Jahre 1776 mit dem Bau des heutigen Herrenhauses begonnen wurde.19

Die Zeichnungen des 20m langen, dem Habsburger Absolutismus angehörigen Bau, stammen aus der Hand der kaiserlichen Obermeisters Michael Wolfgang.20

Der Name Herrenhaus geht dabei darauf zurück, dass ursprünglich nur hohe Beamte in diesem Gebäude wohnen durften.21 Das Gebäude zeigte die Bedeutungszunahme des Beamtentums während der josephinischen Ära.22 Matthias Breit schreibt über das Herrenhaus zutreffend: „Die Welt, die die Staatsdiener und die am Salzberg Arbeitenden trennt, war Architektur geworden.“23


  1. Sammlung Gemeindemuseum Absam, Ausstellung zum Salzbergwerg im 1. Stockwerk, Ansichtskarte: „Absam. Wirtschaft. Salz. Über Tag. Herrenhaus.“ 2010. Sammlung Salinenarchiv Bad Ischl, Register: Salzbergbau Hall in Tirol, Lagerbuch 1851-1860. Repro: Stadtarchiv Hall, Alexander Zanesco. Spötl / Spötl 1998, S.6.
  2. Sammlung Peter Steindl, Herrenhaus, Zeitungsausschnitt von Friedrich Mitteregger in der Monatsschrift der Innsbrucker Nachrichten: „Der Haller Salzberg“. Freundliche Information von Irmgard Breit bei einer Führung im Gemeindemuseum Absam, 19.10.2019. Freundliche Information von Karl Obleitner, 2019. Ebenbichler et al. (Buch) 2009, S.38. Palme 1990, S.208. Spötl / Spötl 2002, S.16, Breit 2019. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/8511/, eingesehen am 10.01.2019.
  3. Breit 2019. Sammlung Salinenarchiv Bad Ischl, Akte: XXI B5 Pläne für Ober- und Untertageanlagen,1777
  4. Freundliche Information von Liselotte Landegger, 2019. Freundliche Information von Irmgard Breit bei einer Führung im Gemeindemuseum Absam, 19.10.2019.
  5. Breit 2019.
  6. Breit 2019.

Das Herrenhausareal ab 1845

Befahrungsprotokolle aus dem 19. Jhd. beschreiben menschenunwürdige Zustände in den Wohnstätten für Knappen.24 So heißt es, dass der Arbeiter: „…aus Mangel einer gesunden und geräumigen Liegerstatt seiner Gesundheit mehr über Tage als in den Gruben ruiniert.“25 Als kostengünstige Lösung wurde Mitte des 19. Jahrhundert das Herrenhaus zu jeder Seite um 10 m vergrößert und der bisher ungenutzte Dachboden und die Ställe im Untergeschoss ausgebaut.26 Die Knappen wurden im Dachgeschoss in sogenannten Gutschen untergebracht. Diese waren benannt nach der Herkunft ihrer Bewohner, eine Absamer-, Thaurer-, Haller-, Gutsche neben einer Sibirien- und Russland Gutsche. Diese beiden Namen gingen aber auf die darin herrschende Kälte zurück.27 Allerdings war schon vor Baubeginn klar, dass diese Erweiterung keinesfalls den Platzbedarf deckte und so wurde schon während der Bauarbeiten mit der Planung für einen weiteren Anbau begonnen.28


  1. Freundliche Information von Peter Steindl, 2019. Spötl / Spötl 2002, S.16. Breit 2019.
  2. Breit 2019.
  3. Spötl / Spötl 2002, S.16. Breit 2019.
  4. Freundliche Information von Sandra Elsler bei einer Führung im Bergbaumseum Hall, 19.10.2019. Spötl / Spötl 2002, S.16.
  5. Breit 2019.

Das Herrenhausareal im 20. Jahrhundert

Das Geschehen fokussierte sich immer mehr auf diesen zentralen Ort und über die folgenden Jahrzehnte wurden Werkstätten, Wasch- und Trockenräume, Brennstofflager, Werkzeuglager und eine Schmiede angebaut.29 Seinen größten Umbau erfuhr das Herrenhaus Mitte des 20. Jahrhunderts, als ein Verpflegungsgesetz das Errichten einer Mensa vorschrieb. Im Herrenhaus wurden eine Werksküche mit Speiseraum sowie ein Gastlokal mit Umkleide eingerichtet.30 Nachdem das Bergwerk geschlossen wurde, hatte auch das Herrenhaus seinen Verwendungszweck verloren. Viele Relikte wurden durch wilden Vandalismus zerstört und mehrmals gab es die Überlegung, das Herrenhaus abzureisen.31 Freiwillige Helfer sanierten das Gebäude in den 80er Jahren und ein Bergwerksmuseum, eine Gastwirtschaft, Wohnungen, Selbstversorgereinheiten für Gruppen und Schlafstätten wurden eingerichtet.32 Seit 1982 steht das Herrenhaus in seiner Außenerscheinung, sowie seine Kellergewölbe unter Denkmalschutz.33


  1. Sammlung Salinenarchiv Bad Ischl, Akte: Zeichnungen zum Lagerbuch 1858.Sammlung Salinenarchiv Bad Ischl, Akte:Pläne zum Lagerbuch Berg und Hütte.
  2. Spötl / Spötl 2002, S.7, 17.
  3. Freundliche Information von Peter Steindl, 2019. Spötl / Spötl 1998, S.2.
  4. Sammlung Bundesdenkmalamt Innsbruck, Absam / Ordner profan 3 / GZ: 06412, Brief von Landeskonservat für Tirol Dipl.Ing Menardi an das Bundesdenkmalamt in Wien vom 30.10.1979, Betreff: Absam, Herrenhäuser. Sammlung Peter Steindl, Herrenhaus, Zeitungsausschnitt von Gerald Eichner: „Kampf um Rettung der Herrehäuser“. Freundliche Information von Peter Steindl, 2019. Sallaberger 1980. Spötl 1987. Spötl / Spötl 2002, S.18. https://www.kreiter.info/huetten/photos/herrenhaeuser.htm, eingesehen am 24.11.2019.
  5. Sammlung Bundesdenkmalamt Innsbruck, Absam / Ordner profan 3 / GZ: 06412, Brief von Bundesdenkmalamt Präsident Thalhammer an Generaldirektion der österreichischen Saline vom 5. Mai 1979. Sammlung Bundesdenkmalamt Innsbruck, Absam / Ordner profan 3 / GZ: 06412, Bauverhandlung am 02.06.2003 um 10 Uhr zum Bauansuchen am 19.09.2002 um nachträgliche Bewilligung von 2 Wohneinheiten und einem Jugenheim auf Gst. Nr. 239, Stellungsnahme Ekkehardt Öfner.

Das Lawinenunglück

Zur Bauzeit des Herrenhauses waren am Bergwerk die Gefahren einer Lawine wohl bekannt. Leider verfielen die Lawinenschutzvorrichtungen nach der Schließung des Bergwerkes.34 So ereignete sich am 24. Februar 1999 ein großes Unglück. Die Törl-Lawine brach über das Herrenhaus herein. Baumstämme des darüber liegenden Waldes wurden durch die Schneemassen zu Rammböcken, welche die Mauer sprengten.35

Freiwillige Helfer befreiten das Gebäude vom Bauschutt und schlossen das Loch provisorisch.36 Alle Bemühungen einer Wiederbelebung blieben erfolglos und der Bau steht seit der Schließung der Gastwirtschaft im Jahr 2003 leer.37 Die direkten Nachfolger der Bergwerksarbeiter sind in den letzten Jahren verstorben und so sinkt das Interesse an den Gebäuden stets.38

Es ist also an der Zeit, das Herrenhaus mit einer neuen Nutzung wiederzubeleben.


  1. Lawine verschüttet das Herrenhaus 1996. Spötl / Spötl 2002, S.18. https://www.kreiter.info/huetten/photos/herrenhaeuser.htm, eingesehen am 24.11.2019.
  2. Spötl 2009. https://www.kreiter.info/huetten/photos/herrenhaeuser.htm, eingesehen am 24.11.2019.
  3. Herrenhaus ohne Komitee 2000. Gnadenfrist abgelaufen 2001. https://www.kreiter.info/huetten/photos/herrenhaeuser.htm, eingesehen am 24.11.2019.
  4. Freundliche Information von Liselotte Landegger, 2019. Sammlung Peter Steindl, Herrenhaus, Zeitungsausschnitt von Dez 2003: „Zum Abschied von Lisel Landegger, Herrenhäuser – Quo vadis“.
  5. Freundliche Information von Peter Steindl, 2019.

Wenn Sie mehr über die Geschichte des Herrenhauses erfahren wollen, treten Sie gerne in Verbindung mit uns.


Wir freuen uns darauf gemeinsam mit Ihnen dieses wertvolle Kulturgut zu erhalten und ein neues Nutzungskonzept zu entwicklen.


Die gesamte Arbeit von Frau DI Zahn bei der ULB Tirol eingesehen werden. Hier gelangen Sie zur externen Seite der ULB Tirol.

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Quellenverzeichnis

Interviews und Gespräche

Gespräch mit Peter Steindl, Ortschronist, am 15.10.2019
Gespräch mit Lieselotte Landegger, ehemalige Pächterin und heute Verwalterin des Herrenhauses, am 31.10.2019
Gespräch mit Karl Obleitner, Kunsthandwerker, Besitzer des Knappenhäusl mit Rupertikapelle, am 25.10.2019
Gespräch mit Matthias Breit, Leiter des Gemeindemuseums in Absam, am 14.12.2019
Führung im Bergbaumuseum von Sandra Elsner, 19.10.2019
Führung im Gemeindemuseum von Irmgard Breit, 19.10.2019

Archivalien

Sammlung Bundesdenkmalamt Innsbruck, Absam / Ordner profan 3 / GZ: 06412:

Bauverhandlung am 02.06.2003 um 10 Uhr zum Bauansuchen am 19.09.2002 um nachträgliche Bewilligung von 2 Wohneinheiten und einem Jugendheim auf Gst. Nr. 239, Stellungsnahme Ekkehardt Öfner
Brief Bürgermeister Michael Mayr an das Bundesdenkmalamt vom 30.09.2002
Brief von Bundesdenkmalamt Präsident Thalhammer an Generaldirektion der österreichischen Saline vom 5. Mai 1979
Brief von Landeskonservat für Tirol Dipl. Ing. Menardi an das Bundesdenkmalamt in Wien vom 30.10.1979, Betreff: Absam, Herrenhäuser

Sammlung Gemeindemuseum Absam, Ausstellung zum Salzbergwerg im 1. Stockwerk:

Ansichtskarte: „Absam. Salz. Unter Tage. Halltal.“ 2010
Ansichtskarte: „Absam. Wirtschaft. Salz. Über Tag. Herrenhaus.“ 2010

Sammlung Peter Steindl, Herrenhaus:

Maschinenschriftliches Manuskript, bearbeitet von Werner Zimmermann 1929, übernommen am 26.08.2006: „Der letzte Bergmeister des Salzbergwerkes im Halltal Max Mair erzählt“
Maschinenschriftliches Manuskript: „Die Herrenhäuser im Halltal“
Zeitungsausschnitt vom Dorfchronisten aus Absam von März 1987: „St. Magdalena“
Zeitungsausschnitt von Franz Weichinger vom 11.10.2002: „Die Tür bleibt immer offen! Karl Obleitners Knappenkapelle im Halltal ist ein kunsthandwerkliches Kleinod und eine Rettungsstation“
Zeitungsausschnitt von Friedrich Mitteregger in der Monatsschrift der Innsbrucker Nachrichten: „Der Haller Salzberg“
Zeitungsausschnitt von Gerald Eichner: „Kampf um Rettung der Herrenhäuser“
Zeitungsausschnitt von Hans Spötl in Salz aktuell, Aus den Betrieben: „Die Rupertikapelle im Wandel der Zeit“
Zeitungsausschnitt von Dezember 2003: „Zum Abschied von Lisel Landegger, Herrenhäuser – Quo vadis“

Sammlung Salinenarchiv Bad Ischl, Register: Salzbergbau Hall in Tirol:

Lagerbuch 1851-1860. Repro: Stadtarchiv Hall, Alexander Zanesco
Pläne zum Lagerbuch Berg und Hütte. Repro: Stadtarchiv Hall, Alexander Zanesco
XXI B 5 Pläne für Ober- und Untertagsanlagen. Repro: Stadtarchiv Hall, Alexander Zanesco
Zeichnungen zum Lagerbuch 1858. Repro: Stadtarchiv Hall, Alexander Zanesco

Internet

http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/8511, eingesehen am 10.01.2019
https://tirolischtoll.wordpress.com/2018/06/29/die-magdalenenkapelle-im-halltal, eingesehen am 24.11.2019
https://www.hall-in-tirol.at/Hall-Kompakt/Wissenswertes/Hall-in-der-Geschichte, eingesehen am 02.01.2020
https://www.kreiter.info/huetten/photos/herrenhaeuser.htm, eingesehen am 24.11.2019

Informationstafel

Informationstafel in der Rupertikapelle im Halltal, Chronik der Marien Kapelle, verfasst von Karl Obleitner, Stand: 24.11.2019

Literaturverzeichnis

Breit 2019:
Breit, Matthias: “Das Dach der Bergarbeiter vollgepfropft…“ Warum das Herrenhaus im Halltal um 1850 ausgebaut wurde, in: Haller Blatt, 38.2019, Nr. 11, S. 72-73.
Ebenbichler et al. (Buch):
Ebenbichler, Otto / Ebenbichler, Michael / Olah, Stefan: Tiroler Salz. Die Generation von Berg- und Salinenarbeitern in Anerkennung ihrer Verdienste. Hall in Tirol 2009.
Günther 1972:
Günther, Wilhelm Arnold: Die Saline Hall in Tirol. 700 Jahre Tiroler Salz. Wien 1972.
Lacko 2018:
Lacko, Miroslav: Zur Rentabilität der Saline Hall in Tirol in der frühen Neuzeit, in: Ingenhaeff, Wolfgang (Hrsg.): Bergbau auf Salz (Internationaler Montanhistorischer Kongress). Wattens 2018, S. 119-133.
Gnadenfrist abgelaufen 2001:
o.A. Gnadenfrist ist abgelaufen; Räumung der Herrenhäuser. in: Tiroler Tageszeitung 57.2001, Nr. 226, o. S.
Herrenhaus ohne Komitee 2000:
o.A. Herrenhaus ohne Komitee. Der Verein zur Rettung der Herrenhäuser hat sich aufgelöst. in: Haller Lokalanzeiger, 2000, Nr. 34, o. S.
Lawine verschüttet das Herrenhaus 1996:
o.A. Lawine verschüttet das Herrenhaus – Vor 100 Jahren schoss eine Naßschneelawine durch das Halltal – der Schaden hielt sich in Grenzen, in: Haller Lokalanzeiger, 1996, Nr. 13, S. 6.
Palme 1990:
Palme, Rudolf: Geschichte des Salzbergbaues und der Saline Hall in Tirol, in: Ammann, Gert (Hrsg.): Silber, Erz und weisses Gold Bergbau in Tirol (Wissenschaftlicher Begleitband zur Tiroler Landesausstellung 1990). Innsbruck 1990, S. 206-231.
Palme 1981:
Palme, Rudolf: Geschichte des Salzbergbaues und der Saline Hall in Tirol, in: Grass, Nikolaus / Hochenegg, Hans (Hrsg.): Stadtbuch Hall in Tirol. Innsbruck 1981, S. 67-92.
Sallaberger 1980:
Sallaberger, Gerhard: Halltaler Herrenhäuser in guten Händen – Renovierungsarbeiten schreiten zügig voran, in: Brennpunkt, 2.1980, Nr. 21, S. 16.
Spötl 1989:
Spötl, Christoph: Die Salzlagerstätte in Hall in Tirol – Ein Überblick über den Stand der geologischen Erforschung des 700 jährigen Bergbaubetriebes. 1989, Veröffentlichung des Tiroler Landesmuseums (digitaler Text).
Spötl 2005:
Spötl, Hans: Seit 10 Jahren gibt es wieder Solebäder in Hall, in: Haller Blatt, 24.2005, Nr. 11, S. 32.
Spötl 1987:
Spötl, Hans: Neues Kleinkraftwerk am Haller Salzberg, in: Salz aktuell, Nachrichten der ÖSAG, 08/1987.
Spötl/ Spötl 1998:
Spötl, Hans / Spötl, Christoph. Ein montangeschichtlicher Streifzug durch das Halltal. Tiroler Heimatblätter 73.1998, Nr. 1
Spötl / Spötl 2002:
Spötl, Hans / Spötl, Christoph: Salzberg und Saline Hall in Tirol. Eine historische Wanderung durch das Halltal. 7 Bde., hier Bd. 7, Innsbruck 2002.
Spötl 2009:
Spötl, Hans: Winterliches Halltal, in: Haller Blatt, 28.2009, Nr. 12, S. 56-57.
Stöhr 2004:
Stöhr, Dieter. Vegetation und Naturschutz im Halltal. TKF-Exkursion: Eine forstliche Zeitreise den Inn entlang. Innsbruck, 2004.
Zanesco 2017:
Zanesco, Alexander: Verkehr, Handel und Handwerk: Die Stadt Hall in der Frühen Neuzeit, in: Flatscher, Elias (Hrsg.): Töpfe-Truppen-Taschnuhren, Handel und Wandel auf und am Inn – 1550-1650 (Wissenschaftlicher Begleitband zur gleichnahmigen Ausstellung. Bilderheft 23). 2017, S. 123-134.

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